SMAR SW Jarocin 93 - Schmierfett in Jarocin - Gazeta Stalowa Wola

Schmierereien in Jarocin - 18.10.1993 - FETA

In Jarocin geschah, was sich in Stalowa Wola und anderswo in Polen schon seit einiger Zeit abzeichnete. Aggressivität, Unhöflichkeit, Banditentum nehmen unter der Quasi-Rock-Bruderschaft immer mehr zu. Vor allem dort, wo sie am ärmsten und am meisten benachteiligt ist - in der Provinz. SMAR SW - eine Punkband aus Rzeszów - ist ein Beispiel dafür. Nur in der Provinz gibt es noch Bands, die primitiven Punkrock nach dem Vorbild von Vorbildern wie Dr. Huckenbush, Sedes, Defekt Muzgó, Ga Ga erkennen. Sie spielen sie blindlings nach und übersehen dabei oft die Ironie, die Groteske ihrer Arbeit. Wenn Journalisten die Exzesse der Hooligans mit Mythen versehen und schreiben, es handele sich um eine Rebellion der Jugend, um eine Auseinandersetzung, dann ist das normaler Blödsinn. "Randale" wird gemacht, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Mit anderen Methoden können sie das nicht. Sie können es sich nicht leisten, und schon gar nicht finanziell.

Robert Lubera sollte kurz nach der von den so genannten Fans erzwungenen Aufführung von SMAR SW auf der kleinen Bühne in Jarocin spielen. Er war am Ort des Geschehens, das auf verschiedene Weise interpretiert wurde. Er wundert sich, dass so viel Aufhebens um einen Banditenüberfall von Hooligans gemacht wurde, anstatt sie wegen einer illegalen Handlung anzuklagen. Nur so kann man die Zerstörung einer kleinen Bühne bezeichnen. Nicht einmal die Band SMAR SW konnte die aufgebrachten, betrunkenen - angeblich - Fans anflehen, die Bühne zu verlassen.

Robert erzählte, wie eine große Gruppe den Zaun durchbrach und versuchte, den Hauptbereich des Konzerts zu betreten. Sie wurden von den "Türstehern" aufgehalten, deren Chef ihnen freien Eintritt zur Veranstaltung anbot, unter der Bedingung, dass sie alle Messer, Flaschen und andere harte Gegenstände abgeben. - Nein - antworteten sie, also gab es auch ein "Nein" von den Türstehern. Wozu braucht man Messer und Knüppel, um Musik zu hören? Das kann man sich lange fragen.

Warum gehen die Journalisten, von denen etwa 300 in Jarocin auftauchten, nach Jarocin? Könnte es sein, dass es an Themen für Urlaubsartikel mangelt? Robert, der früher an Pressekonferenzen teilnahm, war überrascht, dass sich die Journalisten für alles interessierten, nur nicht für die Musik. Nur einige wenige wollten das Urteil der Jury lesen. Und die Band ANKH gewann den Journalistenpreis dank der acht (in Worten) abgegebenen Stimmen. Und das ist schließlich nur Rock'n'Roll.

Robert mochte Acid Drinkers am liebsten. Und er bedauert sie am meisten, denn das Equipment, das auf der kleinen Bühne zerstört wurde, gehörte ihnen. Einen großen Eindruck haben sie auf ihn gemacht: ANKH und Piersi. Der größte Verlierer - Róże Europy.

MAREK GRUCHOTA

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    • 2 Kommentaren
      yogi 2016-01-25 23:23:05 - PL

      Pan Gruchota pojechał po bandzie, na początku pisze, że my z prowincji (bo tylko na prowincji istnieją jeszcze zespoły uznające prymitywny punk), najbiedniejsi, najbeznadziejniejsi - później - że rżniemy z Dr. Huckenbush, Sedes, Defekt Muzgó, Ga Ga (jedyny z tych zespołów, który słuchaliśmy to Huckenbush bo dobrze się śpiewało na imprezach ;) ), a na końcu, że zrobiliśmy zadymę, żeby zwrócić na siebie uwagę bo na nic innego nas nie stać i nie chodzi o kasę bo tą według niego mamy hehe. A dalej dowiadujemy się, że zamiast karnetu wystarczy mieć nóż i zostawić go w depozycie i można wchodzić na koncerty bo są fajni bramkarze. A dla wsparcia narracji mamy przemyślenia i żale pana Lubery (na marginesie laureata pierwszej edycji przeglądu Marlboro Rock In '93). I o co tyle krzyku.

      Zaorać i posadzić marlboro a prowincja wypierdalać ;)

      Marek 2016-06-28 18:53:19 - PL

      Nie do końca zgadzam się z opisem zdarzeń na małej scenie. A wiem co widziałem ponieważ siedziałem na widowni. Moim zdaniem całą zadymę sprowokowali właśnie ochraniarze poniewarz zrzucili bawiących się tam ludzi na dół. Kto tam był to wie jaka to wysokość. Osobiście widziałem jak dziewczyna spadała głową w dół. Dodam że osoby bawiące się na scenie zostały zaproszone przez wokalistę. Moim zdaniem to była przyczyna rozwścieczenia tłumu. Potwierdzam że było głośno o sforsowaniu dużej sceny w podziękowaniu ochraniarzą za to co zrobili czego osobiście nie popieram.

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